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Einfach gut Leben! Klimaschutz – da schalten viele ja gleich ab. Gut so!

 

Alle wollen die Energiewende, aber viele prophezeien bereits, dass der Umstieg auf Erneuerbare Energie kaum zu bezahlen sein wird. Was aber schon mittelfristig nicht zu bezahlen sein wird, ist keine Energiewende!
Der Umbau unserer Energieversorgung birgt riesige Chancen für unsere Städte und Gemeinden, vor allem im ländlichen Raum. Mit einer dezentralen Energieerzeugung aus Erneuerbaren Ressourcen erhält der regionale Wirtschaftskreislauf ungeahnte Impulse durch Wertschöpfung vor Ort und der Klimaschutz gelingt fast nebenbei - denn die beste Energie ist immer noch die, die wir gar nicht verbrauchen.


Wie bringt man ökonomische Interessen mit ökologischen Notwendigkeiten zusammen?

Der gerechte Ausgleich zwischen wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, sozialer Verantwortung und dem schonenden Umgang mit den Ressourcen der Erde sollte als Leitlinie für uns gelten. Nachhaltigkeit und Klimaschutz haben  auch eine ethische Dimension. Ohne Wahrung der Menschenwürde, ohne Chancengleichheit, Zugang zu Bildung und fairer Arbeit lässt sich die Erde nicht bewahren.

Bei der Abwägung zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem hat die Ökologie oft nach wie vor die schwächste Stellung. In den Kosten-Nutzen-Rechnungen, die unser globalisiertes Wirtschaftsleben bestimmen, trägt der Naturverbrauch eben kein Preisschild.

Das Thema Nachhaltigkeit ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, aber die Verwirrung ist groß. Eine große Mehrheit der Deutschen gibt an, dass sie gerne ein nachhaltigeres Leben führen würden - im Einklang mit der Natur, gesund, mit einem bewussten, nicht verschwenderischen Konsum, sozial verantwortlich, ressourcenschonend. Aber was ist sinnvoll in der persönlichen Lebensführung, was ist schädlich? Wo fängt man an, wo hört man auf? Wie nachhaltig kann man im Kleinen sein, wenn das große Ganze von kurzfristigem Profidenken und Gier bestimmt wird?

Gutes, einfaches Leben ist nichts Abstraktes, in ferner Zukunft Liegendes, das mit unserem Leben nichts zu tun hat. Wir können Nachhaltigkeit ja wieder ganz persönlich nehmen. Denn letztlich steckt in uns allem die tiefe Sehnsucht nach einem Platz in der Welt, an dem wir einander mit Respekt begegnen können, nach einem Alltag, der uns selbst, aber auch der uns umgebenden Welt die Würde lässt.

Gelebte Nachhaltigkeit entspricht dem Prinzip der persönlichen Verantwortung und des Miteinanders im ganz Großen wie im Kleinen. So sollten wir versuchen, einander nur so viel zuzumuten, wie wir selber zu ertragen bereit sind: unserer Familie, unserm Kindern, Enkeln, Freunden und Kollegen, anderen Völkern, der Natur.

 

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