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Eltern und Erzieher sind begeistert von den neuen Bewegungs-Podesten

Die städtische Kinderkrippe „Bunter Schmetterling“ wurde mit einem zukunftsweisenden Raumkonzept ausgestattet (20.11.2016)
TdoT Bunter Schmetterling
Bild und Text: Gabi Rasch

In der  städtischen  Kinderkrippe „Bunter Schmetterling"  wurde das sogenannte Schilling-Konzept  umgesetzt. Ein zukunftsweisendes Raumkonzept, das die Kleinkind-Pädagogik nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen der ungarischen Kinderärztin Emmi Pickler, vervollständigt. Die Kinder, die die Krippe besuchen, können  bereits seit rund einem halben Jahr  auf den neuen Bewegungs-Podest-Landschaften ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Bei einem „Tag der offenen Tür" konnte sich auch die Bevölkerung  einen Eindruck verschaffen.

 

Absolut begeistert waren die Kolleginnen des Evangelischen Kindergartens Traunreut. „Die Krippe ist  toll. Die Kinder haben ausreichend Platz und werden zur Selbständigkeit erzogen", schwärmten Julia Wenke und Ingrid  Rieperdinger. Durch die Spiellandschaften  können die Kinder Erfahrungswerte sammeln  und testen, wie weit trau ich mich", erklärten die beiden erfahrenen Pädagoginnen. Wenke und Rieperdinger hatten ihren Besuch auch damit verbunden, um sich Inspirationen für ihre „U3-Gruppe"  zu holen. Aber nicht nur das pädagogische Fachpersonal, Eltern und Großeltern waren begeistert. Vor allem die kleinen Besucher hatten beim  Klettern, Verstecken, Rutschen oder Kuscheln auf den stimmigen und Kind gerechten Spiellandschaften ihren Spaß.  Alle Hände voll zu tun hatte auch das Krippenpersonal, das ein zusätzlich Spiel und Spaß  angeboten hatte und in einheitlichen T-Shirts für Fragen der Besucher zur Verfügung stand. Wer mochte, konnte  sich in einer Kinderschmink-Ecke  schminken lassen und für das leibliche Wohl sorgte der Elternbeirat mit Mittagsverpflegung sowie Kaffee und Kuchen.

 

Bevor sich die Tür für die breite Bevölkerung geöffnet wurde, hielten die Diplom-Sportökonomin der Universität Bayreuth, Ines Eisenbarth, und Gottfried Schilling, der Begründer des „Schilling Konzepts"  vor  rund 70 pädagogischen Fachkräften, Kita-Trägern und Interessierten einen Fachvortrag zum Thema „Grenzerfahrungen machen glücklich." Dabei ging es über den individuellen Umgang mit Risiko und Gefahr in der frühen Kindheit. Die beiden Referenten lobten den pädagogischen Ansatz und die Ausstattung der städtischen Einrichtung in höchsten Tönen:  Gemessen an einer Pyramide, sei der „Bunte Schmetterling"  ganz oben angesiedelt.  Der Erzieher und Schreiner Schilling hat das Raumkonzept nach Emmi Pikler entwickelt. Alle vier Gruppenräume sind mit Spiellandschaften ausgestattet, die voller Fantasien stecken:  Sie enthalten Netze, Klettermöglichkeiten, verschiedene Spielzonen, Rückzugs- oder Schwingbereiche.

 

Die Idee, die Ausstattung der Kinderkrippe weiter zu entwickeln, lobte auch die Leiterin Gerti Huber. „Damit haben wir positiv wachsen können", sagte sie. Lobend stellte sie auch heraus, dass der Stadtrat trotz anfänglichem Zögern das Konzept mitgetragen und  die Kosten genehmigt habe. Im Rahmen eines Sommerfestes fand auch eine Spendensammlung statt, dessen vierstelliger Betrag  in das Konzept  geflossen ist.


 

Bild:

Kinder und Eltern sind begeistert: In allen vier Gruppenräumen der städtischen Kinderkrippe „Bunter Schmetterling" in Traunreut wurden Spiellandschaften nach dem sogenannten Schilling-Konzept eingebaut. Die Bewegungs-Podest-Landschaften stecken voller Fantasie und konnten jetzt bei einem „Tag der offenen Tür" von der Bevölkerung besichtigt werden.

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