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Stadt Traunreut  |  E-Mail: k1@traunreut.de  |  Online: www.traunreut.de

Planwerkstatt 2

Für eine lebendige, zukunftsfähige Innenstadt von Traunreut

gefördert über das Programm "Aktive Zentren" der Städtebauförderung

Bürgerbeteiligung im Rahmen des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes ISEK

 

Planungswerkstatt 2

17.Oktober 2012

 

Im Rahmen der zweiten Veranstaltung der Bürgerbeteiligung

trafen sich erneut interessierte Bürger der Stadt Traunreut im Heimathaus.

 

Die Auswertung des Kartenrücklaufes der Auftaktveranstaltung

führte zur Bildung folgender, thematischer Arbeitskreise:

 

1 Stadtraum und Freiflächen >Stadtbild, Wohn- und Aufenthaltsqualität

2 Einzelhandel und Dienstleitsung > Angebote und Branchenmix

3 Kultur und Soziales >Projekte bürgerschaftlichen Engagements

4 Verkehr und Mobilität > Stadtverträgliche Abwicklung aller Verkehrsarten

5 Image und Identität > Standortmarketing, Inszenierung besonderer Standortstärken

 

Die Themen wurden jeweils im Maßstab der Gesamtstadt diskutiert,

der Fokus lag dabei auf dem Sanierungsgebiet der Innenstadt.

 

Stärken und Schwächen der Themenfelder wurden von den einzelnen Gruppen analysiert

und Maßnahmenvorschläge abgeleitet.

 

Anschliessend wurden die Ergebnisse der Arbeitskreise allen Teilnehmern vorgestellt,

diskutiert, gemeinsam bewertet und nach Prioritäten geordnet.

 

Die teilnehmenden Bürger kamen über ihre Zusammenarbeit in der Planwerkstatt zu

folgenden Handlungsempfehlungen für die weitere Entwicklung von Traunreut:

 

1 Einzelhandelskonzept

Ausgehend von einer geschwächten Innenstadt für Handel und Aufenthalt

steht für die Teilnehmer die Entwicklung eines koordinierten Einzelhandelskonzeptes

an erster Stelle.

 

2 Imagefaktor "Multikultur"

Die multikululturelle Vielfalt der Stadt ist bei ihren Bürgern positiv verankert;

an zweiter Stelle wird "Multikulti" als Chance für Standortentwicklung/-Marketing angesprochen;

entsprechenden Bürgergruppen sollen aktiv in die Beteiligung zugeladen werden.

 

3 Zielgruppe Jugend

Programme und Angebote für die Jugend weiterzuentwickeln, "junge Leute" für das Projekt der

städtebaulichen Entwicklung ihrer Stadt zu interessieren, steht an dritter Stelle;

beispielhaft wird nach einem Jugendcafé im Zentrum gefragt.

 

4 Integration kultureller Einrichtungen

Die Leistungsfähigkeit und Strahlkraft bestehender kultureller Einrichtungen

wie K1 und Maximum wird durchgehend anerkannt. An vierter Stelle steht die Frage weiterer

Entwicklungspotentiale in der räumlichen und funktionalen Verknüpfung der Innenstadt.

 

5 Stadtplanung anstelle Objektplanung

Auf Platz 5 werden mehrere Themen gleichrangig aufgerufen:

Räumliche und funktionale Argumente der städtebaulichen Entwicklung jenseits von Einzelobjekten

zu diskutieren und zu bewerten wird zunehmend als notwendig erkannt.

Dazu passt, dass eine "Parzellen übergreifende" Diskussion von Entwicklungspotentialen,

der "runde Tisch" mit den Eigentümern, als mögliches Instrument aufgerufen wird.

Auch die Frage nach einem "City-Manager" zeigt das Interesse an koordiniertem Vorgehen,

über Einzelinteressen hinausweisend.

 

Das Interesse an einem "Heimatmuseum" für Dokumentation und Auseinandersetzung

mit Herkunft und Zukuft der Stadt führt schliesslich die Argumente Multikultur, Kultur

und Stadtplanung erneut zusammen und belegt auch ein positives, tragendes Selbstverständnis

der Bürger.

 

Bild 1, Planwerkstatt 1

Bild 2, Planwerkstatt 1

Bild 3, Planwerkstatt 1

Bild 4, Planwerkstatt 1

Bild 5, Planwerkstatt 1

 

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