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Stadt Traunreut  |  E-Mail: k1@traunreut.de  |  Online: www.traunreut.de

Städtebauförderung in Traunreut

Grundprogramm Städtebauförderung 1997 - 2010

 

Die Stadt Traunreut wurde 1997 in die Städtebauförderung aufgenommen.

Handlungsfelder der jungen Stadt waren Funktions- und Raumdefizite in zentralen Lagen wie Rathausplatz und Kantstraße, die Ansiedlung eines großflächigen Handelszentrums am Rande der Innenstadt und wachsende Flächenbedarfe der erfolgreichen Firma Heidenhain im Zentrum der Stadt.


Über eine städtebauliche Voruntersuchung mit integrierter Verkehrsuntersuchung wurden von verschiedenen Büros 1998/99 zunächst die Grundlagen für die Definition eines innerstädtischen Sanierungsgebietes mit zugeordneten Sanierungszielen erarbeitet.

 

Berater der Stadt hierbei war Dipl.-Ing. Architekt Fritz Hubert, München. Wegen der Komplexität der Fragestellung wurde auch eine Verkehrsuntersuchung durch Dipl.-Ing. Hans Billinger, Stuttgart, durchgeführt.

 

Eine begleitende Analyse des Wirtschaftsgeographischen Institutes Prof. Heinritz  zum Einzelhandelsstandort und Wirtschaftsstandort Traunreut identifizierte Stärken, Schwächen und Entwicklungsstrategien.

 

Auf der Basis dieser Vorbereitenden Untersuchungen entstanden schrittweise ab 2000 der Umgriff des innerstädtischen Sanierungsgebietes und ein Maßnahmenplan.

 

Im Zeitraum 2001 - 2004 wurde für das Sanierungsgebiet eine Feinanalyse mit Rahmenplanung entwickelt. Von Seiten der Stadt war eine Lenkungsgruppe eingebunden.


Eine Reihe von Maßnahmen wurde in den folgenden Jahren erfolgreich umgesetzt:

Der Rathausplatz wurde in 2 Bauabschnitten neugestaltet. (2004 - 2007)

Der Bahnhaltepunkt für Personenverkehr wurde wiedereröffnet und räumlich neu geordnet. (2006)

Mit dem k1 wurde ein Kultur- und Bürgerhaus gebaut. (2006 - 2009)

 

 Rathausplatz

 Bild 1 - Rathausplatz

 

  

Bahnhaltepunkt

Bild 2 - Bahnhaltepunkt

 

 

k1 Städtebauförderung

Bild 3 - k1 Kultur- und Veranstaltungszentrum

 

 

 

Programm Aktive Zentren seit 2011

 

Die städtebaulichen, wirtschaftlichen und demographischen Entwicklungen der letzten 10 Jahre müssen als Planungsgrundlage fortgeschrieben werden.

 

In Fortführung der vorangegangenen Sanierungen stehen dann folgende städtebauliche Maßnahmen an:

Die Kantstraße ist als attraktive Handelslage zu entwickeln, die Verknüpfung zu den großflächigen Handelsflächen im Norden und Westen der Innenstadt und dem Rathausplatz zu stärken.

Die Munastraße mit den kulturellen Einrichtungen des K1 und einer geplanten neuen Bibliothek ist räumlich zu definieren und im Verbund öffentlicher Plätze und Grünräume der Innenstadt zu vernetzen.

Das Quartier zwischen Munastraße und Traunring ist in seinen Entwicklungspotentialen entsprechend nachzuführen.

 

In Abstimmung mit der  Regierung von Oberbayern erfolgte in diesem Zusammenhang 2011 eine Zuordnung der Stadt Traunreut in das städtebauliche Programm „Aktive Zentren" für eine nachhaltige Innenentwicklung. In Bayern: „Leben findet Innen Stadt".

 

Das Programm dient der Vorbereitung und Durchführung von Gesamtmaßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche als Standorte für Wirtschaft, und Kultur sowie als Ort zum Wohnen, Arbeiten und Leben.

Die Finanzhilfen des Bundes können z.B. eingesetzt werden für die Aufwertung des öffentlichen Raumes, Instandsetzung und Modernisierung von das Stadtbild prägenden Gebäuden, Bau- und Ordnungsmaßnahmen für die Wiedernutzung von Grundstücken mit leerstehenden, fehl- oder mindergenutzten Gebäuden und Brachen einschließlich vertretbarer Zwischennutzung.

Auf Grundlage eines zugeordneten „Projektfonds" ist im Programm über die Förderung baulicher Sanierungsmaßnahmen hinaus auch die Bezuschussung nichtinvestiver Maßnahmen wie Marketing oder Citymanagement möglich. Mit entsprechendem privatem Engagement können so zusätzliche öffentliche Mittel für eine nachhaltige Entwicklung der Innenstadt aktiviert werden.

 

Förmlich wurde der Projektfonds in Traunreut Ende 2011 eingerichtet.

In Zusammenarbeit von Arge Werbegemeinschaft und der Stadt wurde somit als Startprojekt im Rahmen der 2. Traunreuter Lichternacht eine finanzielle Unterstützung durch die Städtebauförderung möglich.

 

Lichternacht

Bild 4 - Lichternacht

 

Fördergrundlage ist die Erarbeitung eines „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes" (ISEK),

das unter Einbindung von Bürgerbeteiligung die Ziele der Stadtentwicklung und zugeordnete Maßnahmen

entwickelt. Mit der Erstellung des ISEK wurde 2012 Beer Architektur Städetbau, Prof. Beer, beauftragt.

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